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Biker Abzeichen individuell

Motorradfahrer Kutte & Biker Rückenabzeichen / Motorcycleclub Weste

In alten Dokumenten findet sich auch andere Bezeichnungen, wie "Motorcycle Corporation", oder einfach nur "Motorcycle". Unter allen Biker-Gemeinschaften ist der MC am strengsten organisiert. Die Buchstaben "MC" stehen nicht jedem Club zu.

Ein MC besteht in der Regel aus 10 bis 20 Mann an einem Ort. Erteilt der Club Gemeinschaften an anderen Orten die Erlaubnis, unter dem gleichen Colour und Namen zu fahren, so heißen sie Chapter. Große MCs führen in Deutschland bis zu 40 Chapter.

Das Colour ist das Wappen eines Clubs, das auf dem Rücken der Kutte getragen wird. Es ist in der Regel dreiteilig mit Namen ("Top Rocker"), Bild ("Centercrest") und Herkunftsort ("Bottom Rocker"). Dazu kommen die Buchstaben "MC". Einzelne der gebogenen Schriftzüge werden auch an der Vorderseite der Kutte als "Side Rocker" getragen. Clubs sehen es nicht gerne, wenn ihr Colour oder Teile davon, manchmal auch nur Farbkombinationen oder Schriftzüge, kopiert werden. Wir haben uns in Deutschland für die Schreibweise "Colour" entschieden. In den USA heißt es gelegentlich "Color", meistens aber "Backpatch".

Eine Kutte ist eine Ärmellose Weste des Bikers aus Jeans-Stoff oder Leder. Clubs versehen sie mit Colour und Abzeichen, die über die Zugehörigkeit und Funktion in der Clubhierarchie Auskunft geben. Damit wird die Kutte zum Heiligtum ihres Trägers. Es gibt in Rockerkreisen keine größere Erniedrigung, als das gewaltsame Abnehmen der Kutte.

"Freebiker" sind freie Biker, also Biker ohne Mitgliedschaft in einem Club. Es wäre ein Widerspruch in sich, als Freebiker mit einem Colour unterwegs zu sein. Trotzdem probieren es viele, oft mit Rückenabzeichen aus einem Katalog. Wer so unterwegs ist, macht sich bei Einprozentern lächerlich. Wer Freebiker ist, und trotzdem ein Abzeichen auf dem Rücken tragen will, dem empfehlen wir unser "Independent Biker"-Patch aus dem Szeneshop. Diese Patches sollen nicht mit Clublogos verwechselt werden. Sie haben deshalb das kleine Format eines Brustbalkens und können auf der Brust oder auf dem Ärmel getragen werden.

Das 1%-Patch geht auf ein Ereignis im Jahr 1947 in Hollister zurück. Während eines Renn-Wochenendes kam es zu Schlägereien und Auseinandersetzungen mit der Polizei, die später als "Hollister Bash" bezeichnet wurden. Die American Motorcycle Association (AMA) soll damals die Wogen zu glätten versucht haben, indem sie verkündete, dass nur ein Prozent aller Biker zu derartigen Ausschreitungen neigen. Dabei kann es sich um eine Legende handeln, denn die AMA dementiert eine solche Behauptung. Trotzdem tragen die Outlawbiker seitdem das 1% Patch in ironischer Verkehrung - aber auch mit Stolz.

Um in einen Club aufgenommen zu werden, bedarf es einer mehr oder weniger langen Anwärterschaft. Meist beginn diese für den Interessenten mit dem Status des Hangerounds, der sich als Sympathiesant dem Club anschließt, dort abhängt jedoch keinerlei Rechte im Club besitzt. Nach einer unbestimmten Zeit, in der sich der Hangeround zur späteren Mitgliedschaft im Club entschlossen hat und auch seitens des Clubs akzeptiert wird folgt die Zeit als Prospect (Anwärter auf die Vollmitgliedschaft), die zwischen einem und mehreren Jahren liegen kann. In dieser Zeit trägt der Anwärter bereits die Clubfarbe, jedoch noch nicht das Fullcolour/Patch. Auf der Kutte ist er als Prospect erkennbar durch einen entsprechenden Aufnäher. In der Prospectzeit bekommt der Clubanwärter bei vielen Clubs eine Art Mentor, der ihn in die Regeln und Gesetze des Clubs einführt, aber auch ständig prüft, ob sich dieser als würdig erweist. Prospects haben in ihrer Anwärterzeit häufig Aufgaben im Club zu erledigen: auf Festen sind sie im Service tätig, haben Security-Aufgaben oder sind als „Taxifahrer“ für Fullmember im Einsatz. Passt der Prospect nach seiner Anwärterzeit zum Club, müssen alle Vollmitglieder darüber abstimmen, ob er als vollwertiges Mitglied in die große Gemeinschaft aufgenommen wird. Er bekommt dann alle Abzeichen in einer festlichen Zeremonie überreicht und ist ab diesem Zeitpunkt Fullmember. Jeder Club ist hirarchisch strukturiert. An der Spitze steht das Präsidium, das durch Wahlen in bestimmten Abständen gewählt wird. Chef eines Clubs ist der Präsident, der durch den Vizepräsidenten vertreten wird. Zum Präsidium gehören weiterhin der Serkretär, der hautsächlich für die Finanzen des Clubs verantwortlich ist, der Sergant at Arms, der die Regeln und Gesetze und deren Einhaltung im Club überwacht und für die Durchsetzung der Beschlüsse sorgt. Auch der Roadcaptain gehört in vielen Clubs zum Präsidium. Er organisiert Run, legt die Tourstrecken fest, macht die Quartiere klar und spricht mit den Behörden ab, wie ein Run organisiert wird.

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